Der Tempel von Tschogha Zanbil

Beeindruckendes Zeugnis aus dem Altertum im Mittleren Orient.

Von ca. 3000 v.Chr bis 640 v.Chr. existierte im Westen des heutigen Iran das Königreich Elam. Der elamitische König Untasch-Napirischa (1275–1240 v. Chr.) gründete 40 km südöstlich von Susa die Stadt Tschogha Zanbil und machte sie zu seiner Residenzstadt.

Die Stadt war ca. 100 ha groß und von einer Mauer umgeben. 
In der Mitte befand sich ein ummauerter Tempelbezirk, dessen Kernstück eine heute noch 25 m hohe (ursprünglich wohl um die 50 m hohe) Zikkurat ist. Sie ist einer der am besten erhaltenen Tempeltürme aus dieser Zeit.
Sie bestand aus einem Hochtempel auf vier Terrassen und war Napirischa und Inschuschinak geweiht.

Unzählige der Ziegel tragen Inschriften in elamitischer Keilschrift. Trotzdem wird vermutet, dass der Tempel ursprünglich mit glasierten Ziegeln verkleidet war.

Die Anlage wurde 1935 vom Flugzeug aus von Geologen entdeckt, die in der Gegend nach Öl suchten.
Heute zählen die Ruinen der Stadt zum UNESCO-Welterbe.

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