Zendan-e Soleiman

Salomos Gefängnis

Nur 3 km westlich vom Tacht-e Suleiman Komplex war ursprünglich eine weitere geothermische Quelle, die ebenfalls im Laufe der Jahrtausende einen Sinterkegel bildetet, der hier sogar eine Höhe von 110 Metern erreichte.
Zur Zeit der Sassaniden wurden zahlreiche Bauten am Hang des Kegels errichtet. Experten vermuten, dass es sich auch hier um ein Heiligtum gehandelt haben könnte. 
Später, vermutlich als die Quelle versiegte und einen 100 m tiefen und 70 m breiten Krater zurück lies, wurde der Ort verlassen. Von der Bebauungen und der umgebenden Mauer ist heutzutage jedoch leider nicht mehr viel erhalten geblieben. 
Doch auch der "leere" Felskegel ist ein sehr beeindruckendes Naturschauspiel; vom Ausblick auf die umgebende Landschaft mal ganz zu schweigen.

Der Legende nach soll der Prophet Salomo eine Zeit lang in Innern des Felskegel gefangen gehalten worden sein, woher er auch seinen Namen (Zendan-e Soleiman) erhalten hat.

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