Die Kabud-Moschee in Täbris

...auch die Blaue Moschee genannt

Die Kabud-Moschee in Täbris wurde 1465 als Mausoleum für Dschahan Schah, den Führer der turkmenischen Stammesföderation der Qara Qoyunlu (Reich der schwarzen Hammel) erbaut. Sein Reich mit Täbris als Hauptstadt erstreckte sich damals über große Teile des heutigen Iran, Aserbaidschan und der Türkei.
Nach der Machtübernahme durch die Safaviden, wurde das Mausoleum dann als Moschee genutzt. 
Da sie ursprünglich sowohl innen wie außen vollständig mit kunstvollen, blauen Kacheln verkleidet war, wurde sie im Volksmund auch die "blaue Moschee" genannt.
Als 1514 Täbris durch die Ottomanen erobert wurde, wurde auch die Kabud-Moschee geplündert.
Bei einem schweren Erdbeben im Jahr 1779 wurde sie schließlich fast vollständig zerstört und anschließend dem Verfall überlassen.
Erst seit 1973 begann dann der Wiederaufbau, der bis heute andauert.

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