Yazd

Die Wüstenstadt Yazd ist eine der ältesten Städte Irans. Sie wurde bereits im 3. Jahrtausend v.Chr. an einer Oase zwischen den Wüsten Dascht-e Kawir und Dascht-e Lut gegründet. Unzählige Windtürme, die zur Kühlung dienen, prägen das Stadtbild.

Die Freitagsmoschee von Yazd wurde im 12. Jh. n.Chr. erbaut und im 14. Jh. erweitert und ist auch heute noch in Betrieb.
Sie stellt ein herausragendes Exemplar des Azari-Stils in der persischen Architektur dar.
Das blau gekachelte Portal wird von einem Paar Minaretten, den höchsten im Iran, gekrönt. Dahinter befindet sich ein langer mit Arkaden versehener Hof an dessen südöstlichen Seite sich ein Iwan mit einer Altarkammer anschließt.

Die im 13. Jh. erbaute Amir Chakmaq Moschee dient heute nicht mehr als Moschee. Mit ihrer dreistöckigen Fassade, bietet sie jedoch einen eindrucksvollen Rahmen, für den gleichnamigen Platz, der mit zahlreichen Cafes und einem großen Springbrunnen zum Verweilen einlädt.

2017 wurde die Altstadt von Yazd zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

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