Abschiedsparty im Hostel

11. Dezember 2017

Am nächsten Morgen schlafen wir alle recht lang, bis wir schließlich gegen 9:30 Uhr einen neuen Mitbewohner bekommen. Ein schon etwas älterer Iraner (leider habe ich seinen Namen wieder vergessen), der seit 3 Jahren in New York lebt und dort an der Uni Professor für Mathematik war. Nach dem seine Gastprofessur auslief, reist er nun schon seit 7 Monaten durch die Welt. Beim gemeinsamen Frühstück lerne ich dann auch noch zwei Brüder aus Großbritannien kennen, die im Nachbarzimmer untergekommen sind und an ihrer Karriere als Musiker und Sänger tüfteln. Zwei Alben haben sie unter dem Namen „My grey horse“ immerhin schon veröffentlicht, sich dann aber mit der Plattenfirma verkracht.

Da das Wetter recht bewölkt ist und sich die anderen wieder in ihre Betten verziehen, mache ich mich auf den Weg in die Innenstadt zu einem großen Shopping-Center, da ich mir eine kleinen 3-fach-Stecker kaufen möchte, denn es nervt mich schon eine Weile, dass man in den Hostels und Hotels irgendwie immer zu wenige Steckdosen hat.

Leider gibt es aber auch in dem großen Shopping-Center keinen Laden, der solche Elektro-Artikel vertreibt. Also schlendere ich unverrichteter Dinge wieder zurück ins Hostel.

Da die meisten meiner Mitbewohner, genauso wie ich, am nächsten Tag abreisen wollen, beschließen wir gemeinsam am Abend zu kochen und eine kleine „Abschiedsparty“ zu feiern. Peter und ich gehen gemeinsam einkaufen. Chicken-Curry mit Reis stehen auf dem Plan und Katelyn will noch Schoko-Cookies backen. Am späten Nachmittag gehts dann auch entsprechend rund in der kleinen Küche, die wie in einem kleinen Pavillion im Garten steht. Die einen spielen davor Volleyball, während die anderen fleißig am Kochen und backen sind. Als es langsam dunkel wird, versammeln wir uns schließlich alle, am großen Tisch der unter einem Vordach neben der Küche steht und genießen unser leckeres Mahl.

Anschließend holen die beiden Briten, ihre Gitarre und ihr Keyboard raus und geben uns einige Kostenproben ihrer neuesten Songs. Und ich muss wirklich sagen, die beiden haben Talent! Sofort lade ich mir ihre Alben aus iTunes auf mein Handy.

Natürlich kommt wieder die Idee auf ein paar Spiele zu spielen. Wir beginnen mit dem bereits bekannten, Heads-Up, das wir schon gestern in unserem Zimmer gespielt hatten. Dann wechseln wir zu „Pantomime“, wo man von einer Person einen Begriff zugeflüstert bekommt und es dann pantomimisch vorspielen muss, so dass es die anderen erraten können. Wer es erraten hat, ist als nächstes dran und bekommt von dem Vorherigen ein neues Wort. Natürlich macht es wieder jede Menge Spaß und so fallen wir erst spät nachts in unsere Betten.





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